Der Baum der Liebe: Pflanzen Sie Ihr EheglückEiner der ältesten und schönsten Hochzeitsbräuche
ist das gemeinsame Pflanzen eines Apfelbaums.
Wenn das Brautpaar gemeinsam einen Apfelbaum setzt, dann soll dies Liebesglück und Fruchtbarkeit in der Ehe versprechen. Der Apfel gilt nämlich schon von jeher als magisches Liebessymbol. Seiner fünfblättrigen Blüte sagt man, ähnlich wie der Rose magische Liebesfähigkeiten nach. Und laut der Mythologie und Bibel ist der Apfel ja auch die Frucht der Erkenntnis und der Ewigkeit (wegen seiner runden Form). Bringen Sie in Ihren Hochzeitstag also ruhig einmal einen Hauch von Magie und pflanzen Sie als symbolträchtiges Ritual gemeinsam ein kleines Apfelbäumchen – damit die Liebe für immer und ewig wachsen und gedeihen kann.
Reiches Kinderglück? Seifenblasen und Reis werfenWer kennt das nicht? Verlässt das frisch angetraute Paar das Standesamt oder die Kirche, dann regnet ein wahrer Reisregen auf die Eheleute herab. Dieser Brauch soll dem Paar zu einem reichem Kindersegen und Glück in der Ehe verhelfen. Leider gibt es mittlerweile viele Standesämter oder Kirchen, in denen das verboten wurde. Zum wegen des Säuberungsaufwandes, denn Reis fällt bekanntlich in sämtliche Ritzen. Zum anderen soll aus moralisch-ethischen Gründen darauf verzichtet werden, denn Reis ist bekanntlich ein Grundnahrungsmittel in armen Ländern. Es gibt jedoch eine wunderschöne Alternative zum Reis werfen. Pusten Sie dem Brautpaar doch eins zum Eheglück. Schillernde Seifenblasen sind eine günstige, moralisch unantastbare, saubere, aber vor allem wunderschön anzusehende Möglichkeit den Eheleuten zu sagen: Wir wünschen Euch, dass alle Eure Wünsche, Träume und Hoffnungen in Erfüllung gehen.
Herzenswünsche mit HimmelslaternenIm asiatischen Raum, vor allem in Thailand, kennt und sieht man sie schon sehr lange. Papierlaternen in allen Größen und Formen, ausgestattet mit einer Brennpaste, die man wie eine Art Mini-Heißluftballon in den Abendhimmel schickt. Diese Papierlaternen kann man zuvor mit (Liebes-) Wünschen oder anderen positiven Gedanken beziehungsweise Sprüche beschriften und lässt sie dann symbolisch in den Himmel (in den Kosmos) steigen. Lassen Sie die Hochzeitsgesellschaft also einfach einmal ihre Glück- und Segenswünsche für das Brautpaar symbolisch in den (siebten) Abend- oder Nachthimmel schicken. Ein wunderschönes und romantisches Ritual, das garantiert so schnell niemand vergessen wird.
Die nächste im Ehebunde: Brautstrauß werfenDie Braut mit dem Rücken zu den unverheirateten weiblichen Gästen, und schon fliegt der Brautstrauß im hohen Bogen. Eine wohlbekannte Szene aus vielen Filmen, aber auch schon viele Jahrzehnte Brauch auf deutschen Hochzeiten. Die Frau, die den Brautstrauß fängt, wird bekanntlich als nächste Braut vor den Traualtar treten.
Hochzeitstorte anschneidenEinen süßeren Brauch und Höhepunkt zur Hochzeit wird es nicht geben. Nach dem Hochzeitsmenü, manchmal sogar erst um Mitternacht schneidet das Brautpaar gemeinsam die Hochzeitstorte an. Die Tradition der Hochzeitstorte gab es im Übrigen bereits im alten Rom. Dort wurde zum Hochzeitsfest ein Mandelkuchen gebacken, den man über dem Kopf der Braut zerbrach. Anschließend sammelten die Gäste die Krümel und Stücke vom Boden auf und aßen sie. Das sollte Glück und Gesundheit versprechen. Das gemeinsame Anschneiden der Torte gilt heute zwar auch als Glückbringendes Ritual, aber in erster Linie soll es darüber Aufschluss geben, wer in der Ehe später die Hosen an hat. Liegt der Daumen der Braut beim Anschneiden oben, dann wird sie das Sagen haben, und umgekehrt. Das erste Stück Torte sollten die Brautleute übrigens gemeinsam essen – dabei füttert die Braut den Bräutigam und der Bräutigam die Braut. Das füttert das künftige Liebesglück.






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