Junggesellenabschied versus Polterabend
Der Junggesellenabschied ist eine Tradition, die
aus dem englischsprachigen bzw. amerikanischen Raum stammt. Im Gegensatz zum Polterabend feiern die Brautleute unabhängig voneinander. Die Braut mit Freundinnen, der Bräutigam mit seinen Kumpels.
Mittlerweile hat sich der Junggesellenabschied als feucht-fröhliches Event sogar zusätzlich zum Polterabend etabliert. Entweder man feiert zuhause eine kleine Party oder zieht – so hat es sich mittlerweile eingebürgert – durch die ortsansässigen Kneipen.
Aber auch hier ist nichts mit Spaß haben und Ausruhen, denn die Brautleute müssen sich so einigen (verrückten) Tests und Aufgaben unterziehen. Diese Tradition kommt im Übrigen aus England, wo der Bräutigam von den männlichen Mitgliedern beider Familien aufs Genaueste auf seine „Ehetauglichkeit“ geprüft wurde. Heute beschränkt sich diese „Prüfung“ auf das Rauben von Küssen fremder Frauen. Oder der Bräutigam muss sich Freikaufen, nachdem man ihn zum Beispiel mit Handschellen auf der Damentoilette einer Diskothek oder Kneipe fest gekettet hat.
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