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Eier färben – eine christliche Tradition?
Das Osterei - Symbol des Lebens, der Wiedergeburt und der Fruchtbarkeit. Bereits die alten Germanen verschenkten gefärbte Ostereier als Zeichen der Freundschaft, der Erneuerung und Fruchtbarkeit.
Ran an die Pinsel
Ohne die bunten Eier ist Ostern nur halb so schön. Bereits das gemeinsame Färben der Eier am Ostersamstag macht einen Riesenspaß und ist in vielen Familien Tradition. Alle Jahre wieder heißt es: Ran an die Pinsel und Farbtöpfe!
Da kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Am Ende bleibt den Kunstwerken ihr Schicksal jedoch nicht erspart: Die Eier werden gepellt und wandern in die Mägen der hungrigen Ostereiersucher.
Eier kochen und färben – eine christliche Tradition?
Aber weshalb kocht und färbt man zu Ostern eigentlich die Eier? In der vierzigtägigen Fastenzeit vor Ostern ist es laut christlicher Tradition nicht erlaubt, Eier zu essen. Aber was mit den vielen Eiern tun, wenn man sie nicht essen darf? Ganz einfach. Man macht sie durchs Kochen in Wasser haltbar.
Und mit der Zeit hat es sich eingebürgert, dass man die Eier beim Kochen mit Pflanzenfarben und Zwiebelschalen einfärbt, damit man sie hinterher von den rohen Eiern unterscheiden kann. Etwa seit dem 12. Jahrhundert bringt man am Ostersamstag die gefärbten Eier in schönen, bunten Körben zur Kirche und lässt sie segnen. Und am Sonntag gehen die Kinder (und Erwachsenen) dann traditionell auf die Suche nach den bunten Nestern, die der Osterhase versteckt hat.






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