Artikel
Osterfeuer
Feuer ist ein uraltes Symbol für die Sonne, aber auch für die Reinigung und Erneuerung. Mit diesem Hintergrund ist auch die Tradition des Osterfeuers zu sehen, das man in der Nacht von Ostersamstag zum Ostersonntag anzündet.
In den letzten Jahren erfreut sich dieser alte Brauch wieder zunehmender Beliebtheit und der Schein der Feuer ist in der Osternacht wieder häufiger zu sehen. Früher sammelte man das Holz und Schnittgut in den Herbst- und Wintermonaten und entzündete es in der Osternacht.
Das Feuer sollte vor allem die bösen Geister und den Winter vertreiben. Außerdem schützte der Schein des Feuers angeblich vor Krankheit und Unheil. Deshalb entzündete man es meist auch an erhabenen Stellen und auf Hügeln, wo der Feuerschein bis in die letzten Winkel der Täler zu sehen war.
In der Tradition des Osterfeuers stehen im übrigen auch die Feuerräder, die vor allem in der Alpenregion weit verbreitet sind. Am Ostersamstag umwickelt man Wagenräder mit Stroh. Sonntags entzündet man dann auf den Bergen ein großes Osterfeuer, an dem man die Feuerräder anzündet und den Berg hinunter rollt.






Fotogeschenke








