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Geschichte von Ostern:
Zwischen dem Osterhasen und der Auferstehung Jesu Christi

Geschichte Ostern

Wie entstand das Osterfest?
Ostern ist das wichtigste Fest des christlichen Glaubens. Die Christen auf der ganzen Welt feiern die Auferstehung Jesu Christi. Karfreitag gilt als Jesus' Todestag. Am dritten Tag nach seinem Tod, am Ostersonntag, ist er von den Toten auferstanden. Ostern gehört im Übrigen zu den beweglichen Feiertagen im christlichen Jahreskreis. Im Judentum wird Ostern als Pessach gefeiert. So fällt Ostern laut des jüdischen Kalenders auf den 14. Tag des Frühlingsmonats.

Der Osterhase und die alten Germanen

Beim Osterfest geht es um den Gedanken der Auferstehung. Die Idee der „Wiedergeburt des Lebens“ findet man aber schon in den Zeiten vor dem Christentum. Die Wurzeln unseres heute bekannten „christlichen Osterfestes“ liegen demnach weit vor der Geburt von Jesus Christus. Bereits die Germanen und Kelten feierten Ostern als eine Art Frühlingsfest (Wiedergeburt des Lebens, das Erwachen der Natur). Der Sonnenkult dieser beiden Völker feierte die Sonne als Lichtspenderin und Fruchtbarkeitsquelle. Viele Bräuche und Symbole aus dieser Zeit fanden nach der Christianisierung Europas ihren Weg in das christliche Osterfest, wie zum Beispiel das Osterfeuer und die brennenden Osterräder. Auch der Osterhase und seine Ostereier haben höchstwahrscheinlich germanische Wurzeln, denn es sind altgermanische Fruchtbarkeitssymbole. So wird der Hase zum Beispiel der altgermanischen Göttin „Ostara“ und der Erdgöttin Holda zugeordnet. Der Hase ist aber auch das Tier der Liebesgöttin Aphrodite. Der Brauch, dass der Hase die Ostereier bringt, ist aber eher ein Brauchtum der Neuzeit. Früher haben neben dem Hasen auch andere Tiere, wie zum Beispiel der Fuchs, der Storch oder der Kuckuck die Ostereier versteckt.