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Bescherung: Infos zur Weihnachtsbescherung
Die Bescherung ist vor allem für die Kinder der Höhepunkt am Heiligabend. Dieser Brauch entwickelte sich erst relativ spät, da die Bescherung früher bereits am 06. Dezember, dem Nikolaustag, stattfand. Auch das gesamte Weihnachtsfest hat sich im Lauf der Jahre verändert und entspricht kaum noch einem der traditionellen Weihnachtsbräuche.
Die Bescherung am Heilig Abend kann natürlich trotzdem traditionell gestaltet werden. Allseits bekannt und sehr beliebt ist zum Beispiel das Glöckchen läuten, nachdem der Weihnachtsmann beziehungsweise das Christkind die Weihnachtsgeschenke gebracht hat.
Die Zeit vor dem heißersehnten Klingeln kann zum Beispiel auch mit dem Vorlesen der Weihnachtsgeschichte überbrückt werden. So wird den Kindern die bedeutsame Geschichte von Weihnachten noch einmal erklärt, denn Weihnachten wird ja nicht nur wegen der vielen Geschenke gefeiert.
Besuch der Christmette
Auch der Besuch der Christmette trägt zur besinnlichen Stimmung bei und das Krippenspiel ist für Kinder ein richtiges Highlight. Wenn es Ihnen nicht möglich ist mit Ihren Kinder die Christmette zu besuchen, inszenieren Sie doch einfach ein kleines Krippenspiel zu Hause. Das bringt jede Menge Spaß und lässt die Vorfreude weiter steigen.
Natürlich kann und sollte man die Bescherung, auch wenn man keine Kinder hat, besinnlich gestalten. Auch mit dem Partner zusammen kann man sich auf die Bescherung freuen.
Stimmungsvolle Musik zur Bescherung
Wenn Sie Kinder haben, eignen sich zur musikalischen Untermalung der Bescherung besonders die klassischen Weihnachtslieder wie "Oh du Fröhliche" oder "Stille Nacht", da können die Kinder sogar mitsingen. Für eine tolle Bescherung und einen besinnlichen Abend ohne Kinder passen besonders die englischen Klassiker oder moderne Weihnachtslieder wie "So this is Christmas" von John Lennon oder "Christmas Time" von Bryan Adams. Auch Swing- oder Jazzmusik gibt es passend zur Weihnachtszeit. Bei der ruhigen und romantischen Musik lässt sich die Bescherung besonders schön gestalten.
Wer macht die Bescherung?
Besonders in Süd- und Westdeutschland wird häufiger vom Christkind gesprochen. Das Christkind, das die Geschenke bringt, ist häufig als engelsgleiches Mädchen mit blonden Locken dargestellt. Das Christkind enstand vermutlich aus dem Brauch des Krippenspiels, bei dem die Engelsschar von einem Christkind angeführt worden.
In den anderen Teilen Deutschlands ist der Weihnachtsmann bekannter. Der Weihnachtsmann ist eine Verschmelzung aus dem gutmütigen Nikolaus und Knecht Ruprecht, der früher den unartigen Kindern die Rute brachte. Die ursprüngliche braune Kutte wurde im Laufe der Zeit von einem roten Mantel abgelöst. Der lange Bart und die weißen Haare sind geblieben.
Wie überreiche ich die Geschenke?
Wenn es soweit ist und die Geschenke ihren Besitzer wechseln sollen, kann man gerade den Kindern Geschenk für Geschenk überreichen und dabei ein Lob aussprechen. Beispielsweise für das Helfen im Haushalt, für gute Schulnoten oder andere Dinge, die Ihr Kind toll gemacht hat. Auch seinem Partner sollte man beim Überreichen der Geschenke ein paar liebe Worte sagen. Sobald die Weihnachtsgeschenke überreicht sind, nimmt der Abend meist ganz von allein einen tollen Verlauf.






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