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Geschichte und Tradition des Weihnachtsfests

Weihnachten Geschichte

Wieso feiern wir Weihnachten?

Für die Christen ist Weihnachten das Fest zur Geburt des Gottessohnes und damit einhergehend die Menschwerdung Gottes. Das Weihnachtsfest zählt, neben Ostern und Pfingsten, zu den Hauptfesten im Kirchenjahr und wird seit dem 4. Jahrhundert gefeiert.

Erstmalig beging man das Weihnachtsfest 336 in Rom, genauer gesagt am 25. Dezember 336. Wieso gerade am 25. Dezember gefeiert wird? So genau weiß das wohl niemand. Geht man die Annahme aus, dass Maria ihren Sohn Jesu am 25. März (Frühlingsanfang) empfangen hat, so kann man einigen Quellen aus dem 3. Jahrhundert Glauben schenken, die den Tag der Geburt Christi auf den 25. Dezember datierten oder vielmehr ausrechneten. Vermutlich aber ist Wahrheit über den 25. Dezember sehr viel nüchterner: Weihnachten wurde einfach einer römischen Tradition, dem römischen Staatsfest, gegenüber gestellt. Die Römer feierten nämlich just am gleichen Tage die Geburt ihres unbesiegbaren Sonnengottes Sol Invictus.

Entscheidenden Einfluss auf die Art und Weise, wie wir Weihnachten feiern, hatte wohl auch die Tatsache, dass vom Jahre 1310 an der 25. Dezember als Neujahrstag galt. Dies änderte sich erst mit der Einführung des gregorianischen Kalenders im Jahr 1582.


Weihnachtsbräuche

Das Weihnachtsfest und seine Bräuche

Weihnachten gilt traditionell als Fest der Familie. Man versammelt sich um einen prächtig geschmückten Weihnachtsbaum, singt Lieder und tauscht Geschenke aus. Die sogenannte Bescherung steht neben einem opulentem Weihnachtsessen häufig im Mittelpunkt des Festes.

Seit dem Jahr 1310 galt der 25. Dezember als Neujahrstag. Dies änderte sich mit der Einführung des gregorianischen Kalenders im Jahr 1582. Der Volksbrauch (Weihnachtsbrauch) prägte mit seiner Vielfalt von liturgischem und außerliturgischem Brauch (z.B. Krippen, Weihnachtsspiele) den heutigen überregionalen Charakter von Weihnachten aus.

Eine Vielzahl an christlichen und außerchristlichen Bräuchen, dazu zählt z.B. das Aufstellen von Krippen und Weihnachtsspielen, prägte den überregionalen Charakter des Weihnachtsfests. Zentrale Sinnbilder sind hierbei der reichlich geschmückte Weihnachtsbaum und der Weihnachtsmann, der die Gabenbringer Heiliger Nikolaus und Knecht Ruprecht seit Ende des 18. Jahrhunderts in einer Person vereinigt.