Wie sich die Knospen des Barbarazweiges bis Weihnachten öffnen,
so soll sich auch der Mensch dem kommenden Licht auftun.
Johann Georg Fischer (1816-1897)
Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit
steigst's wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit.
Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff (1788-1857)
Wenn einer dem anderen Liebe schenkt,
wenn die Not des Unglücklichen gemildert wird,
wenn Herzen zufrieden und glücklich sind,
steigt Gott herab vom Himmel
und bringt das Licht:
Dann ist Weihnachten.
Quelle: Weihnachtslied aus Haiti
In überfüllten Geschäften Weihnachtskäufe machen zu müssen, verursacht Santa Claustrophobie.
Robert Owen (1771-1858)
Die Gans zum Pfarrer: "Herr Pfarrer, bitte sagen sie mir die Wahrheit; gibt es ein Leben nach Weihnachten?"
Verfasser unbekannt
Engel, die Gott zugesehen
Sonn' und Mond und Sterne bauen,
sprachen: Herr, es ist auch schön,
mit dem Kind ins Nest zu schauen.
Clemens Brentano (1778-1842)
Die schwierigste Aufgabe des Vaters zu Weihnachten:
Den Kindern klar machen, daß er der Weihnachtsmann ist, und der Frau klar machen, daß er es nicht ist.
Verfasser unbekannt
Nach Hause kommen, das ist es, was das Kind von Bethlehem allen schenken will,
die weinen, wachen und wandern auf dieser Erde.
Friedrich von Bodelschwingh (1831-1910)
Als Gottes Kind im Krippenstroh lag, hat der Himmel die Erde geküßt.
Verfasser unbekannt
O Heiliger Abend mit Sternen besät,
wie lieblich und labend dein Hauch mich umweht!
Vom Kindergetümmel, vom Lichtergewimmel
aufschau ich gen Himmel in leisem Gebet.
Karl Gerok (1815-1890)
Eine Kerze abbrennen lassen und sich wirklich einmal die Zeit dazu nehmen, gar nichts weiter zu tun als dieses.
Verfasser unbekannt
Ein gemütliches Zuhause,
ein Gläschen Wein,
ein guter Braten - bei Kerzenschein.
Im Überfluß Zufriedenheit
und eine schöne Weihnachtszeit!
Verfasser unbekannt
Es war einmal ein kleines Licht. Weil es Angst vor dem Verlöschen hatte, machte es sich auf die Suche nach einem großen Licht, das bleibt.
Bald traf es ein Licht, das bleibt. „Wohin gehst du?" „Ich habe Angst vor dem Verlöschen und suche ein Licht, das bleibt." So gingen sie miteinander. Unterwegs kam noch ein Licht dazu, und noch eins – zuletzt waren es viele. Die kleinen Lichter waren sehr müde.
Auf einmal sahen sei einen Stein, der im Dunkeln leuchtete. „Stein woher hast du dein Leuchten?" „Geh weiter – und ihr werdet sehen." Dann kamen sie zu einem Stück Holz. „Holz, woher hast du dein Leuchten?" „Geht weiter – und ihr werdet sehen." Und zu einem Blütenbaum. „Blütenbaum, woher hast du dein Leuchten?" „Geht nur weiter – gleich werdet ihr sehen." So gingen sie mit letzter Kraft. Plötzlich standen sie vor einem großen, hellen Licht.
Es war um ein Kind, das in der Krippe lag. Den kleinen Lichtern klopfte das Herz. Sie wagten sich nicht weiter. „Fürchtet euch nicht", sagte das Kind, „ich bin das Licht der Welt. Wer zu mir kommt, wird nicht im Finstern leben." Und es lächelte ihnen entgegen und segnete sie. Da wurde ihre Flamme stark und still. Auf dem Rückweg und zu Hause erzählten sie allen von dem großen Licht, das bleibt und das sie jetzt in sich tragen.
Verfasser unbekannt
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